Pressemeldung: Neue Werke für Kunst am Wasser



Hainichen, 10. Mai 2017

Im Vereinshaus des Mittelsächsischen Kultursommers in Hainichen tagte heute die Jury, um über die diesjährigen Teilnehmer am Holzbildhauersymposium „Kunst am Wasser“ zu entschieden. Dabei wurden insgesamt 10 Bewerbungen von Künstlern aus ganz Deutschland, aber auch aus Dänemark, Italien und Belgien gesichtet und bewertet. Neben Susann Seidel vom ZWA Hainichen, zuständig für Öffentlichkeitsarbeit, setzte sich die Jury aus Sylvia Reis (Mitarbeiterin Zweckverband Kriebsteintalsperre), Olaf Hanemann (Geschäftsführer Mittelsächsischer Kultursommer) und Enrico Kletke (freiberuflicher Holzbildhauer) zusammen. Die Künstler hatten in ihren Bewerbungen sehr gute Projektideen   zum diesjährigen Motto „Natur trifft Kunst“ eingereicht. Bei der Auswahl der Kunstwerke müssen aber auch weitere Kriterien, wie Witterungsbeständigkeit und der Schutz vor Vandalismus beachtet werden. Letztendlich entschied sich die Jury einstimmig für folgende Künstler/Werke:

- Bernd Fuchs (Berlin) - „Frosch-Konzert“
- Katja Jaroschewski (Halle) - „Hommage an Karl Blossfeldt“
- Hardy Raub (Montescheno/Italien) - „Wasser – Leben“
- Urban Stark (Kelmis/Belgien) - „Unser Fußabdruck“

Während Bernd Fuchs und Katja Jaroschewski bereits in den zurückliegenden Jahren das ein oder andere Mal am Symposium „Kunst am Wasser“ teilgenommen haben, können mit Hardy Raub und Urban Stark wieder zwei neue Künstler an der Talsperre Kriebstein begrüßt werden.

Das Symposium „Kunst am Wasser“ findet bereits zum 17. Mal statt. Neu in diesem Jahr ist der Veranstaltungsort, denn wir kehren in dem Zeitraum vom 26. bis zum 30. Juli zurück an den Ursprung des Symposiums, an die Bootsanlegestelle Höfchen. Dort wurden schon in der ersten Auflage des Kunstsymposiums im Jahr 2001 die verschiedensten Kunstwerke geschaffen.

Die vier neuen Kunstwerke werden nach Beendigung des Symposiums ebenfalls Teil des Kunstwanderweges, der rund um die Talsperre Kriebstein führt. Dieser ist mittlerweile von fast 50 Skulpturen, Installationen und Kunstwerken gesäumt und lädt ein, erkundet zu werden. Über die zukünftigen Standorte wird im Rahmen des Symposiums in Absprache mit den entsprechenden Künstlern entschieden. Im Verlauf des Symposiums können sich Interessierte vor Ort von der Arbeit der Künstler überzeugen und mit diesen auch so manches Fachgespräch führen.

Der Veranstaltungsort ist für Gäste über die verschiedensten Verkehrswege erreichbar:
mit Auto/Fahrrad zum Parkplatz des Hotels am Kriebsteinsee (Moritzfelder Str. 1a, 09648 Kriebstein) und dann über das Gelände der Hotelanlage zur Bootsanlegestelle
per Linienschifffahrt von Kriebstein oder Lauenhain bis zur Bootsanlegestelle Höfchen (Fahrplan unter www.kriebsteintalsperre.de)
zu Fuß auf dem Wanderweg von Kriebstein in Richtung Lauenhain (Dauer: ca. 20-30 Minuten)





Veröffentlicht am:
14:55:56 10.05.2017 von Gabriele Ottich